Automationsstationen
DDC-Systeme
Frei programmierbare DDC-Stationen sind das Rückgrat jeder Anlage. Wir legen sie aus, programmieren sie auf Delta Controls oder vorhandener Bestandstechnik und dokumentieren jeden Programmstand vollständig.
Architektur
Aufbau einer Automationsstation
Von der Feldanbindung über die autarke Regelung bis zur Kommunikation mit Leitebene und Fremdanlagen.
Fühler, Ventil, Klappe
Das physikalische Signal entsteht am Feldgerät – zum Beispiel als Widerstandswert eines Pt1000-Fühlers oder als Rückmeldekontakt.
InteraktivSignalweg entlangklicken: vom Fühler über die Regelung bis zur Kommunikation mit der Leitebene.
Feldanbindung
- Analoge Eingänge (Pt1000, 0–10 V)
- Digitale Rückmeldungen
- Stellsignale für Ventile und Klappen
- Zähler über Impuls oder Bus
Automationsstation
- CPU mit autarker Regelung
- Regelkreise und Verriegelungen
- Uhren- und Betriebsartenlogik
- Lokale Bedienung am Display
Kommunikation
- BACnet/IP zur Leitebene
- Modbus TCP zu Fremdanlagen
- Sichere Fernwartungsanbindung
- Redundanz- und Notbetrieb
I/O-Bestückung
Module passend zur Datenpunktliste
- AI
Analoge Eingänge
Temperatur, Feuchte, Druck und Stellungsrückmeldungen mit passender Signalauflösung.
- AO
Analoge Ausgänge
Stetige Ansteuerung von Ventilen, Klappen und Frequenzumrichtern.
- DI
Digitale Eingänge
Betriebs- und Störmeldungen, Handschalterstellungen, Sicherheitskontakte.
- DO
Digitale Ausgänge
Freigaben, Schaltbefehle und Verriegelungen mit definierter Vorrangschaltung.
Problemstellung
Warum autarke Regelung entscheidend ist
Fällt die Leitebene aus, muss die Anlage weiterlaufen. Genau hier zeigt sich die Qualität der Automationsstation.
Regelaufgaben liegen in der Leitebene statt in der Automationsstation.
Programmstände sind nicht dokumentiert und nur beim Errichter vorhanden.
I/O-Bestückung passt nicht zur gewachsenen Datenpunktliste.
Erweiterungen sind ohne Herstellerbindung kaum möglich.
Programmierung
Strukturiert, kommentiert, übergabefähig
Auszüge in Pseudocode zeigen, wie wir Regelung, Sicherheit und Dokumentation trennen.
IF Betriebsart = Nutzung
Sollwert := Zulufttemp_Soll
PID(Regelgröße, Sollwert)
ELSE
Sollwert := AbsenkwertRegelkreise werden mit definierter Betriebsartenführung und begrenzten Stellgrößen umgesetzt.
IF Frostschutz = aktiv
Ventilator := AUS
Ventil := 100 %
Meldung := Prio 1Sicherheitsfunktionen wirken vorrangig und unabhängig von der Leitebene.
// Version 1.4
// Anlage RLT 01
// Kommentiert & versioniert
EXPORT Quellcode + DokuProgrammstand, Parametrierung und Dokumentation gehen vollständig an den Betreiber.
Lösungsansatz
Unsere Umsetzung
Jede Station regelt autark, das Leitsystem bedient und wertet aus.
Programmstruktur, Namenskonvention und Kommentierung sind projektweit einheitlich.
Quellcode, Parametrierung und Dokumentation gehen vollständig an den Betreiber.
Ablauf
Von der Auslegung bis zur Übergabe
- Phase 01
Auslegung
Bestückung der Station anhand der Datenpunktliste inklusive Reserve.
- Phase 02
Programmierung
Strukturierte Bausteine, klare Namenskonvention, kommentierter Code.
- Phase 03
Werksprüfung
Simulation aller Eingänge und Funktionstest vor der Auslieferung.
- Phase 04
Inbetriebsetzung
Wirkungsprüfung an der realen Anlage und Feinparametrierung.
- Phase 05
Übergabe
Quellcode, Parameterlisten und Revisionsunterlagen dokumentiert.
Leistungen rund um DDC-Stationen
- Auslegung und Bestückung der Automationsstationen
- Programmierung von Regelkreisen und Verriegelungen
- Redundanz- und Notbetriebskonzepte
- Übergabe von Quellcode und Dokumentation
Ihr Nutzen als Betreiber
- Autarker Anlagenbetrieb auch ohne Leitebene
- Programmstände bleiben Ihr Eigentum
- Wartbar durch jeden qualifizierten Fachbetrieb
FAQ
Häufige Fragen zu DDC-Systemen
DDC-Systeme für Ihr Projekt besprechen
Ob neue Automationsstation, Modernisierung oder Einbindung in bestehende Anlagen – wir klären Datenpunkte, Regelungsanforderungen und Schnittstellen.
