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MSR-Technik – Kälte, Klima, Lüftung

Planung & Engineering

MSR-Planung

Eine belastbare MSR-Planung entscheidet über Bauzeit, Regelgüte und spätere Betriebskosten. Wir erstellen Funktionsbeschreibungen, Datenpunktlisten und Regelschemata, die ausschreibungsfähig sind und im Betrieb tragen.

Problemstellung

Warum Planung über die Kosten entscheidet

Fehler in der MSR-Planung werden erst bei der Abnahme sichtbar – und sind dann teuer. Diese Punkte begleiten uns in Vergabeverfahren am häufigsten.

  • Funktionsbeschreibungen sind zu unscharf, Angebote dadurch nicht vergleichbar.

  • Datenpunktlisten fehlen oder passen nicht zum Anlagenschema.

  • Schnittstellen zwischen Kälte, Lüftung, Elektro und IT sind nicht geklärt.

  • Nachträge entstehen, weil Betriebsarten und Störfälle nicht beschrieben sind.

Planungsablauf

Von der Bestandsaufnahme zur ausschreibungsfähigen Planung

Vier klar abgegrenzte Planungsschritte, an deren Ende prüfbare Unterlagen stehen – nicht nur ein Konzeptpapier.

Anlagen und Betriebsziele erfassen

Begehung der technischen Zentralen, Sichtung vorhandener Schemata und Aufnahme der betrieblichen Randbedingungen mit Betreiber und Fachplanung.

  • Ergebnis dieser Phase
  • Bestandsdokumentation
  • Anlagenliste je Gewerk
  • Protokoll der Begehung

InteraktivWählen Sie eine Leistungsphase, um Inhalt und Ergebnis dieses Planungsschritts zu sehen.

Regelwerk

Normen und Richtlinien, nach denen wir planen

  • VDI 3814

    Gebäudeautomation

    Grundlage für Funktionsbeschreibung, Funktionsliste und Datenpunktliste in prüfbarer Form.

  • DIN EN ISO 16484

    Systeme & Planung

    Struktur der Automationsebenen, Anlagenkennzeichnung und Nachweisführung.

  • DIN EN 61439

    Schaltgerätekombinationen

    Vorgaben für Auslegung, Aufbau und Nachweis der Automationsschaltschränke.

  • AMEV / HOAI

    Leistungsbild

    Einordnung der Planungsleistungen in Leistungsphasen und öffentliche Vergabevorgaben.

Ergebnisse

Diese Unterlagen erhalten Sie

Alle Dokumente sind so aufgebaut, dass ausführende Betriebe eindeutig kalkulieren und später eindeutig nachweisen können.

  • Funktionsbeschreibung

    Anlagenweise Beschreibung aller Betriebsarten, Sollwertführungen, Verriegelungen und Störfallreaktionen.

    Text & Schema
  • Datenpunktliste

    Vollständige Aufstellung aller physikalischen und kommunikativen Datenpunkte inklusive Adressierung.

    Tabelle
  • Regel- und Anlagenschemata

    Hydraulische und lufttechnische Schemata mit eingetragener Mess-, Steuer- und Regeltechnik.

    Zeichnung
  • Leistungsverzeichnis

    Ausschreibungsfähige Positionen mit klaren Leistungsgrenzen zwischen den Gewerken.

    Ausschreibung

Lösungsansatz

Unser Planungsansatz

  • Regelschema, Betriebsarten und Störfallverhalten werden vor der Vergabe schriftlich festgelegt.

  • Datenpunktliste und Funktionsbeschreibung entstehen gemeinsam und bleiben konsistent.

  • Schnittstellen werden benannt, mit Verantwortlichkeiten und Übergabepunkten.

Planungsleistungen im Detail

  • Bestandsaufnahme, Anlagenanalyse und Konzeptplanung
  • Funktionsbeschreibungen und Datenpunktlisten nach VDI 3814
  • Regelschemata, Schaltpläne und Ausschreibungsunterlagen
  • Kostenschätzung, Terminplanung und Schnittstellenkoordination

Ihr Nutzen in der Vergabe

  • Klare Leistungsgrenzen zwischen allen Gewerken
  • Vergleichbare Angebote durch eindeutige Beschreibung
  • Keine Nachträge aus unklaren Regelfunktionen

FAQ

Häufige Fragen

Nach welcher Richtlinie planen Sie?
Funktionsbeschreibungen und Datenpunktlisten erstellen wir nach VDI 3814 und DIN EN ISO 16484, Schaltanlagen nach DIN EN 61439.
Können Sie auch nur planen?
Ja. Wir übernehmen die MSR-Planung auch dann, wenn die Ausführung später ausgeschrieben und an einen anderen Betrieb vergeben wird.
Erstellen Sie ausschreibungsfähige Unterlagen?
Ja. Funktionsbeschreibung, Datenpunktliste und Leistungsverzeichnis sind so aufgebaut, dass Angebote vergleichbar werden und die Ausführung eindeutig geschuldet ist.
Prüfen Sie fremde Planungen?
Ja. Wir bewerten vorhandene Funktionsbeschreibungen und Datenpunktlisten auf Vollständigkeit, Regelbarkeit und Schnittstellen und dokumentieren die Abweichungen.
Wie gehen Sie mit fehlender Bestandsdokumentation um?
Wir nehmen den Bestand vor Ort auf und erstellen Anlagenschema und Datenpunktliste neu. Damit existiert erstmals eine belastbare Planungsgrundlage.
Begleiten Sie die Vergabe?
Wir werten Angebote technisch aus, klären Nebenangebote und prüfen die Ausführungsplanung gegen die Funktionsbeschreibung.
Wie entstehen Ihre Angebote?
Nach Begehung und Aufnahme des Bestands, mit nachvollziehbar abgegrenzten Positionen. Annahmen werden benannt, statt sie später als Nachtrag zu berechnen.
Wie läuft die erste Zusammenarbeit ab?
Am Anfang steht ein technisches Gespräch, danach eine Begehung der Anlagen und der technischen Zentralen. Erst auf dieser Grundlage erstellen wir ein Angebot mit klar abgegrenztem Leistungsumfang.

Warum S&R

Worauf Sie sich bei uns verlassen können

Kein Marketingversprechen: Arbeitsweise, Prüfumfang und Dokumentation sind an jedem Objekt überprüfbar.

  • Engineering Standards

    Nach Regelwerk geplant und gebaut

    Funktionsbeschreibungen, Datenpunktlisten, Schaltanlagen und Programmstände entstehen nach den einschlägigen Normen – prüfbar für Fachplanung und Rechnungsprüfung.

    • VDI 3814 und DIN EN ISO 16484 für Automation und Datenpunkte
    • DIN EN 61439 für Schaltgerätekombinationen
    • IEC 61131-3 für strukturierte Steuerungsprogramme
  • Dokumentation

    Unterlagen, mit denen weitergearbeitet werden kann

    Jedes Projekt wird so dokumentiert, dass Betreiber, Fachplaner und Dritte die Anlage verstehen, prüfen und erweitern können – ohne Rückfrage bei uns.

    • Revisionsunterlagen, Stromlaufpläne und Datenpunktlisten im Ist-Zustand
    • Programmstände inklusive Quellcode und Änderungshistorie
    • Prüf-, Abnahme- und Einweisungsprotokolle
  • Vor-Ort-Begehung

    Erst schauen, dann anbieten

    Vor jedem Angebot steht eine Begehung der technischen Zentralen. So entstehen Angebote, die zur Anlage passen – und keine Nachträge aus Annahmen.

    • Aufnahme von Anlagen, Schaltanlagen und Feldebene im Bestand
    • Sichtung vorhandener Schemata, Listen und Programmstände
    • Abgleich der Betriebsziele mit dem technisch Machbaren
  • Persönlicher Ansprechpartner

    Ein Techniker, der Ihr Objekt kennt

    Sie erhalten einen festen technischen Ansprechpartner über die gesamte Projektlaufzeit und in der späteren Betreuung – kein Ticket-Karussell, kein Callcenter.

    • Feste Zuordnung von Projektleitung und Servicetechnik
    • Direkte Durchwahl und E-Mail statt anonymer Hotline
    • Objektwissen bleibt auch nach der Abnahme im Team

Planungsgespräch für Ihr Projekt

Bringen Sie mit, was vorhanden ist: Anlagenschema, Raumbuch oder eine alte Datenpunktliste. Wir sagen Ihnen, was für eine ausschreibungsfähige Planung noch fehlt.

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