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MSR-Technik – Kälte, Klima, Lüftung

Managementebene

Gebäudeleittechnik (GLT)

Die Gebäudeleittechnik macht den Anlagenbetrieb sichtbar und steuerbar. Wir realisieren Leitsysteme mit klaren Anlagenbildern, sinnvoll priorisierten Alarmen und belastbaren Trendaufzeichnungen.

Problemstellung

Wenn die Leitebene mehr verdeckt als zeigt

Ein Leitsystem ist nur dann hilfreich, wenn das Betriebspersonal in Sekunden erkennt, was zu tun ist.

  • Alarmlisten sind so lang, dass relevante Meldungen untergehen.

  • Anlagenbilder folgen der Technik, nicht dem Bedienablauf.

  • Mehrere Insellösungen aus verschiedenen Bauphasen bestehen parallel.

  • Auswertungen sind nur mit Herstellerunterstützung möglich.

Managementebene

So sieht ein aufgeräumtes Leitsystem aus

Schematische Darstellung typischer Bedienbilder. Es werden keine realen Anlagen- oder Kundenwerte gezeigt.

Demo Visualisierung

Betriebszustände der Gewerke

Eine gleichbleibende Bildstruktur über alle Anlagen verkürzt die Einarbeitung des Betriebspersonals deutlich.

InteraktivBedienbild wechseln: jede Ansicht erklärt, welche Betriebsfrage sie beantwortet. Es werden keine realen Anlagenwerte gezeigt.

Demo VisualisierungBeispielhafte Darstellung ohne reale Messwerte
  • Anlagenstatus

    Betriebszustände der Gewerke als Übersicht ohne reale Anlagenwerte.

  • Trendauswertung

    Beispielhafter Verlauf von Soll- und Istwerten zur Bewertung der Regelgüte.

  • Energieübersicht

    Schematische Verbrauchsstruktur je Zähler, Gewerk und Zeitraum.

Alarmmanagement

Meldungen priorisieren statt weiterleiten

Beispielhafte Alarmklassen, wie wir sie gemeinsam mit Betreibern definieren.

Beispielhafte Alarmklassen und Eskalationswege
KlasseEreignistypWeiterleitungBearbeitung
Priorität 1Ausfall versorgungsrelevanter AnlagenRufbereitschaft, sofortige AlarmierungBearbeitung mit höchster Priorität
Priorität 2Störung mit Komfort- oder EffizienzfolgeBetriebspersonal und ServicetechnikBearbeitung am Betriebstag
Priorität 3Wartungs- und GrenzwertmeldungenSammelmeldung im LeitsystemAufnahme in die Wartungsplanung
Priorität 4Betriebsmeldungen und ProtokolleArchivierung ohne AlarmierungAuswertung im Reporting

Lösungsansatz

Unser Bedienkonzept

  • Alarme werden klassifiziert, gefiltert und mit Handlungsanweisung hinterlegt.

  • Anlagenbilder folgen einer einheitlichen Struktur über alle Gewerke.

  • Rollen und Rechte werden gemeinsam mit Betrieb und IT festgelegt.

Leistungen der Leitebene

  • Anlagenbilder, Bedienkonzepte und Benutzerrollen
  • Alarmierung mit Priorisierung und Eskalation
  • Trendaufzeichnung, Auswertung und Reporting
  • GLT-Migration im Bestand ohne Anlagenstillstand

Ihr Nutzen im Betrieb

  • Störungen werden früh erkannt statt gemeldet
  • Ein Bedienbild für alle Gewerke und Standorte
  • Fernzugriff mit abgesichertem Rollenkonzept

Qualitätsmerkmale

Worauf wir bei jedem Leitsystem achten

  • Alarmflut vermeiden

    Meldungen werden gefiltert, unterdrückt und priorisiert, statt jeden Datenpunkt zu alarmieren.

  • Klare Bedienbilder

    Ein einheitlicher Bildaufbau über alle Anlagen und Standorte, mit gleichbleibender Navigation.

  • Belastbare Trends

    Aufzeichnungsintervalle und Archivierung passend zur späteren Auswertung ausgelegt.

  • Abgesicherter Zugriff

    Rollen, Rechte und Fernzugriff in Abstimmung mit Ihrer IT-Sicherheitsvorgabe.

FAQ

Häufige Fragen

Müssen Bestandsanlagen ersetzt werden?
Meist nicht. Über BACnet, Modbus oder Gateways binden wir vorhandene Anlagen in ein gemeinsames Leitsystem ein.
Ist ein Fernzugriff möglich?
Ja, über abgesicherte Verbindungen mit Rollen- und Rechtekonzept in Abstimmung mit Ihrer IT.
Wie viele Datenpunkte lassen sich einbinden?
Die Systemgrenze bestimmt die gewählte Plattform, nicht unsere Projektierung. Auch campusweite Anlagen mit mehreren Unterstationen sind Standardfall.
Wie werden Alarme sinnvoll priorisiert?
Wir definieren mit dem Betreiber Alarmklassen, Eskalationswege und Bedienquittierung, damit nur handlungsrelevante Meldungen weitergeleitet werden.
Wird das Betriebspersonal geschult?
Ja, objektbezogen an der realen Bedienoberfläche, mit Bedienungsdokumentation zur Übergabe.
Wie sicher ist der Fernzugriff?
Zugriff erfolgt über abgesicherte Verbindungen mit Rollen- und Rechtekonzept, immer in Abstimmung mit Ihrer IT.
Wie entstehen Ihre Angebote?
Nach Begehung und Aufnahme des Bestands, mit nachvollziehbar abgegrenzten Positionen. Annahmen werden benannt, statt sie später als Nachtrag zu berechnen.
Wie läuft die erste Zusammenarbeit ab?
Am Anfang steht ein technisches Gespräch, danach eine Begehung der Anlagen und der technischen Zentralen. Erst auf dieser Grundlage erstellen wir ein Angebot mit klar abgegrenztem Leistungsumfang.

Warum S&R

Worauf Sie sich bei uns verlassen können

Kein Marketingversprechen: Arbeitsweise, Prüfumfang und Dokumentation sind an jedem Objekt überprüfbar.

  • Delta Controls Vertriebspartner

    Partnerplattform plus offene Protokolle

    Wir sind Vertriebspartner für Delta Controls und unterstützen zusätzlich weitere Systeme. Fremdanlagen binden wir über offene Protokolle ein – vollständige Herstellerneutralität behaupten wir nicht.

    • Delta Controls als Partnerplattform, zusätzlich Honeywell, Tridium, Saia Burgess, ältere Siemens-Controller und Kieback & Peter
    • Integration über BACnet/IP, Modbus TCP, KNX, M-Bus, OPC UA und MQTT
    • Sie bleiben Eigentümer von Programmständen und Dokumentation
  • Persönlicher Ansprechpartner

    Ein Techniker, der Ihr Objekt kennt

    Sie erhalten einen festen technischen Ansprechpartner über die gesamte Projektlaufzeit und in der späteren Betreuung – kein Ticket-Karussell, kein Callcenter.

    • Feste Zuordnung von Projektleitung und Servicetechnik
    • Direkte Durchwahl und E-Mail statt anonymer Hotline
    • Objektwissen bleibt auch nach der Abnahme im Team
  • Langfristiger Service

    Betreuung über die Nutzungsdauer

    Nach der Abnahme beginnt der eigentliche Betrieb. Wir bleiben verantwortlich – mit Wartung, Fernbetreuung, Rufbereitschaft und Nachoptimierung.

    • Wartungsverträge mit vereinbarten Reaktionszeiten
    • Rufbereitschaft für versorgungskritische Anlagen
    • Regelmäßige Nachoptimierung anhand von Trenddaten
  • Dokumentation

    Unterlagen, mit denen weitergearbeitet werden kann

    Jedes Projekt wird so dokumentiert, dass Betreiber, Fachplaner und Dritte die Anlage verstehen, prüfen und erweitern können – ohne Rückfrage bei uns.

    • Revisionsunterlagen, Stromlaufpläne und Datenpunktlisten im Ist-Zustand
    • Programmstände inklusive Quellcode und Änderungshistorie
    • Prüf-, Abnahme- und Einweisungsprotokolle

GLT modernisieren statt ersetzen

Vorhandene Unterstationen bleiben in der Regel nutzbar. Wir prüfen Migrationspfad, Bedienkonzept und Alarmmanagement Ihrer Leitebene.

GLT modernisieren