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MSR-Technik – Kälte, Klima, Lüftung

Produktion & Prozess

Industrie

In der Produktion hängt die Ausbringung direkt an der Verfügbarkeit von Kälte, Druckluft und Lüftung. Wir automatisieren Prozessanlagen so, dass Produktion und Energieeffizienz zusammenpassen.

Illustration einer Produktionshalle mit Prozesskälteanlage, Pufferspeicher, Pumpengruppe und Schaltschrank

Ausgangslage

Typische Herausforderungen

Diese Themen begleiten uns in Projekten dieser Branche am häufigsten.

  • Produktionsausfälle durch Störungen in der Kälte- und Druckluftversorgung

  • Hohe Energiekosten je produzierter Einheit

  • Gewachsene Steuerungen ohne durchgängige Dokumentation

  • Umbauten nur in engen Zeitfenstern möglich

Unsere Lösungen

  • Prozesskühlung mit lastabhängiger Regelung
  • Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung
  • Anbindung an bestehende Produktionsleitsysteme
  • Umbau im laufenden Betrieb mit Umschaltkonzept

Ihr Nutzen

  • Weniger Stillstand durch frühzeitige Alarmierung
  • Geringere Energiekosten je produzierter Einheit
  • Transparente Verbrauchszuordnung je Anlage
Prozesskühlung

Der Kühlkreis einer Produktion – Station für Station

Prozesskälte ist kein einzelnes Gerät, sondern ein Kreislauf. Erst wenn Erzeugung, Puffer, Rückgewinnung und Rückkühlung zusammen geregelt werden, sinkt der Energieeinsatz messbar.

Wärmequelle

Prozesswärme entsteht dort, wo produziert wird

Maschinen, Extruder, Spritzguss oder Kompressoren geben Wärme ab. Entscheidend für die Regelung ist nicht die Spitzenlast, sondern der Lastgang über die Schicht.

  • Vorlauf 12 °C
  • Rücklauf 18 °C
  • Lastprofil je Schicht

InteraktivStation im Kreislauf anklicken oder mit der Maus überfahren: Sie sehen, welche Aufgabe sie übernimmt und worauf die Regelung dort achtet.

FAQ

Häufige Fragen

Kann im laufenden Betrieb umgebaut werden?
Ja. Wir arbeiten mit Umschaltkonzepten und nutzen Schichtpausen oder Wartungsfenster.
Ist eine Anbindung an unsere Produktionsleitebene möglich?
Über OPC UA oder Modbus binden wir die Gebäudetechnik an MES- und Leitsysteme an.
Kennen Sie die Anforderungen unserer Branche?
Wir betreuen versorgungskritische und nachweispflichtige Umgebungen. Branchentypische Anforderungen an Verfügbarkeit, Hygiene und Dokumentation nehmen wir in der Begehung strukturiert auf.
Wie gehen Sie mit kritischen Betriebszeiten um?
Arbeiten an bestehenden Anlagen planen wir mit Umschaltkonzept und definierten Rückfallebenen, abgestimmt auf Ihre Betriebs- und Produktionszeiten.
Übernehmen Sie auch Bestandsanlagen anderer Errichter?
Ja, sofern Dokumentation und Zugang vorliegen. Fehlende Unterlagen erarbeiten wir im Rahmen einer Bestandsaufnahme neu.
Wie läuft die erste Zusammenarbeit ab?
Am Anfang steht ein technisches Gespräch, danach eine Begehung der Anlagen und der technischen Zentralen. Erst auf dieser Grundlage erstellen wir ein Angebot mit klar abgegrenztem Leistungsumfang.
Wer ist während des Projekts mein Ansprechpartner?
Sie erhalten einen festen technischen Ansprechpartner mit direkter Durchwahl, der das Objekt kennt und auch in der späteren Betreuung zuständig bleibt.
Mit welchen Herstellern arbeiten Sie?
Wir sind Vertriebspartner für Delta Controls und unterstützen zusätzlich Honeywell, Tridium, Saia Burgess, ältere Siemens-Controller und Kieback & Peter. Fremdsysteme binden wir über offene Protokolle wie BACnet/IP, Modbus TCP, KNX, OPC UA, MQTT und M-Bus ein. Vollständige Herstellerneutralität behaupten wir nicht.

Warum S&R

Worauf Sie sich bei uns verlassen können

Kein Marketingversprechen: Arbeitsweise, Prüfumfang und Dokumentation sind an jedem Objekt überprüfbar.

  • Vor-Ort-Begehung

    Erst schauen, dann anbieten

    Vor jedem Angebot steht eine Begehung der technischen Zentralen. So entstehen Angebote, die zur Anlage passen – und keine Nachträge aus Annahmen.

    • Aufnahme von Anlagen, Schaltanlagen und Feldebene im Bestand
    • Sichtung vorhandener Schemata, Listen und Programmstände
    • Abgleich der Betriebsziele mit dem technisch Machbaren
  • Engineering Standards

    Nach Regelwerk geplant und gebaut

    Funktionsbeschreibungen, Datenpunktlisten, Schaltanlagen und Programmstände entstehen nach den einschlägigen Normen – prüfbar für Fachplanung und Rechnungsprüfung.

    • VDI 3814 und DIN EN ISO 16484 für Automation und Datenpunkte
    • DIN EN 61439 für Schaltgerätekombinationen
    • IEC 61131-3 für strukturierte Steuerungsprogramme
  • Qualitätssicherung

    Geprüft, bevor es in Betrieb geht

    Wir trennen Werksprüfung und Anlagenabnahme. Jede Funktion wird ausgelöst, beobachtet und protokolliert – auch der Störfall.

    • Stück- und Funktionsprüfung der Schaltanlagen in der Werkstatt
    • Datenpunkt- und Wirkungsprüfung gegen die Funktionsbeschreibung
    • Störfall- und Umschaltszenarien werden aktiv getestet
  • Langfristiger Service

    Betreuung über die Nutzungsdauer

    Nach der Abnahme beginnt der eigentliche Betrieb. Wir bleiben verantwortlich – mit Wartung, Fernbetreuung, Rufbereitschaft und Nachoptimierung.

    • Wartungsverträge mit vereinbarten Reaktionszeiten
    • Rufbereitschaft für versorgungskritische Anlagen
    • Regelmäßige Nachoptimierung anhand von Trenddaten

Industrie: Anforderungen besprechen

Wir begehen Ihr Objekt, nehmen die kritischen Punkte auf und schlagen erst danach eine Automationslösung vor.

Objekt besprechen